Gezielte Sedierung am Lebensende

Medizinische und ethische Herausforderungen

Kursbeschreibung

Die gezielte Sedierung ist in der palliativmedizinischen Versorgung eine wichtige Handlungsoption bei anderweitig nicht behandelbaren Symptomen und unerträglichem Leiden. Unter ethischen Gesichtspunkten wird die Sedierung in der letzten Lebensphase häufig als vorzugswürdige Option im Vergleich zur assistierten Selbsttötung oder auch Tötung auf Verlangen bezeichnet. Die Gründe für diese normative Setzung sind allerdings unterschiedlich und nicht unumstritten. Weiterhin stellt sich Sedierung in der letzten Lebensphase als heterogene Praxis dar, die mit medizinischen und ethischen Herausforderungen verbunden ist.

Gegenstand dieses interdisziplinären medizinisch-ethischen Workshops sind neben medizinischen Grundlagen zur Sedierung in der letzten Lebensphase insbesondere klinisch-ethische Herausforderungen. Dieser Workshop vermittelt Kenntnisse über aktuelle Forschungsergebnisse zu Sedierung und gibt einen Überblick über Leitlinien-Empfehlungen. Anhand ausgewählter Fälle werden ethisch schwierige Aspekte der Sedierung am Lebensende diskutiert.

Inhalte und Themen

  • Ausgewählte Forschungsergebnisse zu Sedierung am Lebensende
  • Empfehlungen aus Leitlinien zu Sedierung am Lebesende
  • Klinisch-ethische Herausforderungen der Sedierung am Lebensende
  • Normative Verortung der Sedierung als Handlungsoption im Kontext von Sterbebegleitung und Sterbehilfe

Methoden

Impulsvorträge, Falldiskussion und Reflexion

Hinweis

Gerne berücksichtigen wir Ihre konkreten Fragen in der Vorbereitung. Bitte lassen Sie uns diese spätestens vier Wochen vor Beginn des Workshops zukommen. Gerne können Sie im Workshop eigene Fälle vorstellen.

Zielgruppe

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung

Fortbildungspunkte

Werden beantragt

Kursnummer

26 V-16 M5

Termin

15.07.2026

Beginn: Mittwoch 9:30 Uhr
Ende: Mittwoch 17:00 Uhr

Kursformat

Online-Veranstaltung

Kosten

175 €

Leitung/ Referent:innen

Prof. Dr. med. Jan Schildmann
Dr. phil. Alexander Kremling
und Kolleg:innen

Anmeldung

bis Mittwoch, 03.06.2026

Anmeldung noch möglich