Kranke Kuscheltiere kurieren
Das Ziel hinter der Aktion? „Wir veranstalten jedes Jahr ein Teddybärenkrankenhaus und möchten den Kindern damit die Angst vor dem Krankenhaus nehmen“, erklärt Helena Bauer-Brunner, aus der Fachschaft Medizin. Sie hat dieses Jahr die Veranstaltung gemeinsam mit 15 weiteren Medizinstudierenden der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München organisiert.
Das Team baute dafür Labore, OP-Tische und Röntgen-Bereiche auf, alles kindgerecht und selbstgebastelt. „Wir behandeln die Kuscheltiere dann gemeinsam mit den Kindern. Bei jedem Schritt erklären wir was passiert und wie die Behandlung dem Teddy hilft“, erklärt Helena Bauer-Brunner. Das helfe den Kindern dabei, Prozesse spielerisch kennenzulernen und an ihrem Kuscheltier auszuprobieren.
„Ich bin schon zum dritten Mal dabei“, erzählt Medizinstudentin Amelie Kruse. „Mein Lieblingsmoment ist die Anamnese. Jedes Kind erzählt, was das Kuscheltier denn hat. Manche denken sich die wildesten Geschichten aus. Letztes Jahr hatten wir zum Beispiel einen Geisterfahrer, der verletzt war.“
Beim Teddybärkrankenhaus waren auch die Freiwillige Feuerwehr und Rettungssanitäter dabei. Sie simulierten eine Unfall-Rettung und erklärten die Einsatzfahrzeuge.
War auch als Patient im Teddybärkrankenhaus: Maxi, das Maskottchen der LMU, wurde dort bestens versorgt.
Impressionen aus dem Teddybärkrankenhaus
Eine genaue Anamnese ist wichtig.
Von Spritzen bis Verband anlegen: Die Kinder können alles selbst ausprobieren.
Prof. Jan Gödeke von der Kinderchirurgischen Klinik begrüßte die Kindergartengruppen und eröffnete das Teddybärenkrankenhaus.
Die Behandlung wird ernst genommen.
Affe, Teddy oder Schaf: Hier ist jedes Kuscheltier willkommen.
Auch Kuscheltiere mit Zahnschmerzen wurden gut versorgt.
In selbstgebastelten Röntgengeräten konnten die Kinder ihre Stofftiere durchleuchten.
Nach dem Röntgen werten die Kinder gemeinsam mit den Medizinstudierenden die Bilder aus.
Volle Konzentration im OP-Saal.
Großeinsatz für die Nachwuchs-Rettungskräfte: Die Freiwillige Feuerwehr simulierte einen Unfall.
Ende gut, alles gut: Der Teddybär wurde gerettet – und natürlich professionell versorgt.