Inhalt
Ärger mit den Kollegen kommt vor. Anstatt
Konflikte jedoch zeitnah anzusprechen, fressen viele Menschen den Ärger in sich
hinein, bis es eines Tages eskaliert. Spannungen im Team haben vielseitige
Ursachen. Neben den verschiedenen Persönlichkeiten, die aufeinandertreffen,
gibt es unterschiedliche Sichtweisen auf die Dinge. Aber auch der Umgang
miteinander und die Rollenverteilung und -ausübung enthalten Potenzial für
Konflikte. Zuletzt können auch verschiedene Bedingungen, unter denen die Arbeit
stattfindet, zu Streitigkeiten führen. Die Urlaubs- und Dienstplanung ist ein
typisches Beispiel hierfür. Wichtig zu wissen ist: Im Grunde genommen ist es
weniger wichtig, wer im Team zusammenarbeitet. Im Vordergrund steht die Frage,
wie die Teammitglieder miteinander arbeiten. Diese Fortbildungseinheit zeigt
auf, wie verschiedene Rahmenbedingungen und die Kommunikation im Team sich auf
die Zusammenarbeit auswirken. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die
Kenntnis des Kooperationsprinzips nach Grice, das verdeutlicht, dass Menschen
sich relativ sicher an festgelegte Kommunikationsregeln halten, wenn diese
existieren.
Autorin: Barbara Schubert, Dipl.-Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin,
Lerncoach, Physiotherapeutin, selbstständige Autorin, Gutachterin, Dozentin und
Trainerin, www.wollen-können-tun.de
Lernziele
Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben,
…
- kennen Sie verschiedene Ursachen für Konflikte im
Team.
- unterscheiden Sie zwischen Rahmenbedingungen, die
Einfluss auf das Miteinander im Team haben.
- ist Ihnen das Kooperationsprinzip nach Grice
bekannt.
- beachten Sie bei der Kommunikation im Team einige
Regeln und wenden diese an.
STICHWÖRTER
Praxisanleitung, Rollenvielfalt,
Theorie-Praxis-Transfer, Anleitung in der Notaufnahme, Auszubildende