Inhalt
Der Umgang mit Sterben und Tod ist ein zentraler
Bestandteil der generalistischen Pflegeausbildung und zählt zu den emotional
sehr anspruchsvollen Aufgaben, die Auszubildende in der Ausbildung bewältigen
müssen. Das Thema verlangt nicht nur fachliches Wissen, sondern auch eine hohe
Sensibilität und Empathievermögen. Die Fortbildungseinheit erläutert anhand von
Empfehlungen in den Rahmenausbildungsplänen der Fachkommission nach § 53 PflBG
und mit vielen anschaulichen Beispielen, wie Auszubildende insgesamt befähigt
werden können, Sterbende und ihre Zugehörigen professionell zu begleiten. Zudem
wird aufgezeigt, wie wichtig es ist, die eigene Haltung gegenüber Sterben und
Tod zu reflektieren und sich mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen.
Praxisanleitende nehmen dabei eine Schlüsselrolle in der Unterstützung der
Auszubildenden ein, indem sie ihnen Raum für Reflexion bieten und die
notwendigen Kompetenzen anbahnen.
Autorinnen: Anna-Katharina Dittmar-Grützner, M. A. Bildung im Gesundheitswesen, & Marion Deiters, Dipl.- Pflegepädagogin, Palliative-Care-Fachpflegekräfte,
Interkulturelle Trainerinnen, Inhaberinnen des Schulungs- und
Beratungsunternehmens „Die Denkstation“, www.diedenkstation.de
Lernziele
Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben,
wissen Sie, …
- dass Auszubildende in jedem Einsatz mit Sterben
und Tod in Berührung kommen können.
- dass ein sicherer Umgang mit Sterben und Tod in
der Ausbildung durchgängig gelernt werden muss.
- dass Auszubildende den Austausch im
interprofessionellen Team als sehr wertvoll empfinden.
- dass Auszubildende Raum und Zeit für die
Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende benötigen.
- dass die Praxisanleitung einen Beitrag zum
Selbstvertrauen der Auszubildenden im Umgang mit dem Tod leisten kann.
STICHWÖRTER
Praxisanleitung, Sterben, Tod, Palliative Care,
Sensibilität, Palliativstation, stationäre Langzeitpflege, Lebensende,
Reflexion