Inhalt
Mobbing ist eine Form
der systematischen Belästigung am Arbeitsplatz, bei der eine Person oder Gruppe
andere Mitarbeitende wiederholt und absichtlich schikaniert, beleidigt oder
isoliert. Mobbingphasen umfassen die Konfliktphase, die Phase der indirekten
und direkten Aggression, die Öffentlichkeitsphase und die Ausschlussphase. Die
gesundheitlichen Folgen für Personen können vielfältig sein und beinhalten
psychische, körperliche und soziale Beschwerden sowie Einschränkungen. Für
Organisationen können die Folgen von Mobbing zu einem Verlust der
Mitarbeiterproduktivität, -motivation und Arbeitszufriedenheit, aber auch zu
erheblichen finanziellen Verlusten durch Fehlzeiten der Mitarbeitenden führen.
Bei Auszubildenden zum vorzeitigen Abbruch der Ausbildung. Wie Organisationen
Mobbing verhindern können, lesen Sie in dieser Fortbildungseinheit. Es werden
Tools für die Praxis dargelegt, z. B. Schulungen für Leitungskräfte und
Mitarbeitende, ein Beschwerdemanagement, Maßnahmen zur Sensibilisierung für
Mobbing am Arbeitsplatz sowie ein Mobbingtagebuch.
Autorin:
Ulrike Maria Hilber, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Präventionsberaterin und
Stresscoach, selbstständig mit eigener Praxis
Lernziele
Wenn Sie diese
Fortbildungseinheit gelesen haben, kennen Sie …
- die Definition sowie die verschiedenen Phasen des
Mobbings.
- die daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen
für Personen.
- die Folgen für eine Organisation.
- die Handlungsmöglichkeiten einer
Organisation.
- die Maßnahmen in der Primär-, Sekundär- und
Tertiärprävention.
- den „No Blame“ Approach, wann Sie ihn anwenden
können und welche Schritte hierzu eingeleitet werden müssen.
STICHWÖRTER
Mobbing, Mobbingphasen,
Prävention, gesundheitliche Folgen, betriebliche Folgen, betriebliche
Gesundheitsförderung, Handlungsmöglichkeiten, Konfrontative Interventionen