Inhalt
Die Kommunikation mit Menschen, die an Demenz
erkrankt sind, ist nicht immer einfach. Für Auszubildende, die das erste Mal
mit an Demenz Erkrankten in Kontakt treten, ist es ein absolutes Neuland, und
alle bisherigen Kommunikationsgewohnheiten sind hinfällig. Verschiedene mit der
Erkrankung verbundene Schwächen erschweren das gegenseitige Verständnis während
des Austausches. Dabei gerät oft in Vergessenheit, dass an Demenz erkrankte
Menschen auch Stärken in der Kommunikation aufweisen. So ist beispielsweise das
nonverbale Verständnis bzw. die Wahrnehmung nonverbaler Ausdrücke bis ins hohe
Krankheitsstadium vorhanden und mitunter sogar besser ausgeprägt als bei
Menschen, die keine Kommunikationseinschränkungen aufgrund einer Demenz
aufweisen. Diese Fortbildungseinheit unterstützt Praxisanleitende, mit
verschiedenen Strategien für ein wachsendes Bewusstsein bei Auszubildenden zu
sorgen und die Kommunikation insgesamt zu verbessern.
Autorin: Saskia Bloem, Pflegepädagogin
M.A., freiberufliche Autorin und Dozentin für pflegerische Themen,
DAF-Qualifikation des Goethe-Instituts
Lernziele
Nach dem Bearbeiten dieser Fortbildungseinheit
wissen Sie …
- welche kommunikativen Schwächen bei Menschen mit
Demenz auftreten.
- welche Stärken Menschen mit Demenz in der
Kommunikation aufweisen.
- welche grundlegenden Strategien die Kommunikation
bei Menschen mit Demenz verbessern können.
- wie sich die Kommunikationsfähigkeit und
kommunikative Bedürfnisse bei Menschen mit Demenz verändern.
- was die „STOP and PAUSE“-Technik ist und wie Sie
sie im Alltag gekonnt einsetzen können.
- welche Möglichkeiten Sie haben, Auszubildenden ein
gelungenes Feedback zur Kommunikation zu geben.
STICHWÖRTER
Demenz, Kommunikation, nonverbale Kommunikation,
Kommunikationsstrategien, Aufmerksamkeit, Grundregeln der Kommunikation