Psychische Erkrankungen bei Azubis (Teil 1) (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

Psychische Erkrankungen nehmen in Deutschland zu, besonders im Bereich von Angststörungen und Depressionen. Die COVID-19-Pandemie verstärkte die psychischen Belastungen durch soziale Isolation, insbesondere bei Jugendlichen. Diese Erkrankungen führen zu mehr Krankheitstagen und Frühverrentungen, was hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Kosten verursacht. Auch Pflegekräfte sind durch die hohe Arbeitsbelastung zunehmend betroffen, was die Notwendigkeit von Unterstützungsmaßnahmen und Resilienzförderung verdeutlicht. Psychische Störungen werden gemäß internationalen Diagnosesystemen wie ICD-10 und DSM-5 eingeordnet. Der Begriff „psychische Stabilität“ bzw. „psychische Instabilität“ betont die Dynamik psychischer Zustände. In einem ausführlichen Fallbeispiel wird gezeigt, wie eine Auszubildende mit Angststörung und Hochsensibilität ihre psychische Gesundheit durch Selbstfürsorge und Unterstützung des Praxisanleitenden schützt. Es wird deutlich, dass psychische Erkrankungen nicht unüberwindbar sind, sondern durch Reflexion und Unterstützung gemeistert werden können. 

Autor: Karsten Hartdegen, Krankenpfleger, Lehrer für Pflegeberufe, Schulleiter, Erziehungs- und Bildungswissenschaftler (M. A.) 

Lernziele

Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben, … 

  • können Sie die Entwicklung und die gesellschaftlichen Auswirkungen psychischer Erkrankungen nachvollziehen und die häufigsten Störungen benennen. 
  • erkennen Sie die zentrale Rolle der Pflegeberufe für die Versorgung und Unterstützung Betroffener. 
  • setzen Sie sich mit den Herausforderungen einer Auszubildenden mit psychischen Erkrankungen auseinander und verstehen, wie die Unterstützung durch Praxisanleitende hilft sind Sie in der Lage, eigene Strategien zur Stressbewältigung im Berufsalltag zu entwickeln. 

STICHWÖRTER

Psychische Erkrankungen, Angststörungen, Depressionen, Selbstfürsorge, mentale Gesundheit