Inhalt
Angehörigenarbeit ist nicht immer einfach, aber in
jedem Fall alternativlos. Ganz egal, ob Auszubildende ambulant in der
häuslichen Pflege, teilstationär in einer Tagespflegeeinrichtung oder in einer stationären
Einrichtung tätig sind: Dort, wo Pflegebedürftige sind, gibt es naturgemäß auch
Angehörige. Diese Lerneinheit wird vermitteln, warum Angehörige mitunter sehr
kritisch sind. Ursächlich ist meist das persönliche Gefühlschaos, unter denen
die meisten leiden. Außerdem geht es darum, warum ein gutes Miteinander
unabdingbar ist und was konkret getan werden kann, um ein belastetes Klima zu
verbessern – um Hand in Hand die gesetzten Pflegeziele zu erreichen. Tipps und
Handlungsvorgaben zum Umgang mit Kritik, Maßnahmen zur Kontaktpflege sowie zum
Einbezug in den Pflegeprozess geben eine praxisnahe Hilfestellung und Anregung
für den Berufsalltag.
Autor: Bernd Hoffmann, Dipl.-Soz.-Päd., Dozent im Gesundheitswesen,
Geschäftsführer & Einrichtungsleiter
Lernziele
Nachdem Sie diese Fortbildungseinheit gelesen
haben, wissen Sie, …
- warum es wichtig ist, eine gute Beziehung zu den
Angehörigen von Patienten und Bewohnern aufzubauen.
- welche Maßnahmen geeignet sind, um die
Zufriedenheit der Angehörigen dauerhaft zu sichern.
- wie man auf geäußerte Kritik oder Beschwerden
durch Angehörige kommunikativ reagieren sollte.
- welche Möglichkeiten zur Kontaktpflege und zum
Einbezug der Angehörigen in den Pflegeprozess sich anbieten.
- warum Zufriedenheitsbefragungen der
Pflegebedürftigen auch die Angehörigenarbeit positiv beeinflussen können.
STICHWÖRTER
Angehörige, Umgang mit Kritik, Kontaktpflege,
Zufriedenheit, Qualitätssicherung, Kommunikation, Beziehungsarbeit,
Beschwerdemanagement, Pflegeprozess