Ziele und Aufgaben

Ziele:

Die Implementierung innovativer Behandlungskonzepte, welche das gesamte Spektrum der neurovaskulären Medizin und alle Versorgungsebenen umfassen; dazu gehören im Besonderen:

  • die überregionale Versorgung innerhalb des Neurovaskulären Netzwerkes Südwestbayern (NEVAS) inklusive der Kooperationskliniken,
  • die standardisierte Planung von elektiven Eingriffen (Aneurysmata, Gefäßmalformationen, Gefäßstenosen etc.) durch interdisziplinäre Indikationsstellung in der Neurovaskulären Konferenz (NVK) und Optimierung der (peri-)prozeduralen Bedingungen,
  • die weitere Intensivierung der Einbindung der prähospitalen Versorgungstrukturen und der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des LMU-Klinikums in die Prozesse der Schlaganfallakutversorgung,
  • Kooperationen, sowohl innerhalb des LMU-Klinikums, als auch mit externen Partnern, welche die Versorgung verbessern; dazu gehören insbesondere auch die Optimierung von Sektor-übergreifenden Patientenströmen (Transfer Prähospitalphase / Akutversorgung / Rehabilitation),
  • die Entwicklung und kontinuierliche Aktualisierung von fachübergreifenden Standard-Operation-Procedures.

Aufgaben:

  1. Die Durchführung regelmäßiger interdisziplinärer Veranstaltungen zur internen und externen Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
  2. Die Durchführung interner Mortality und Morbidity (M+M) Konferenzen in prädefinierten Intervallen und ad-hoc im Bedarfsfall.
  3. Die gezielte Entwicklung von klinisch relevanten Forschungsprojekten im neurovaskulären Bereich. Das NVZ-LMU bietet dabei eine Plattform für Wissenschaftler aus allen Bereichen der neurovaskulären Versorgung des LMU-Klinikums. Dabei sind Projekte mit direktem Bezug zur Patientenversorgung von besonderem Interesse.
  4. Die qualitätsorientierte, systematische und standardisierte Erfassung von klinischen Parametern der Versorgung von Patient:innen mit neurovaskulären Erkrankungen im Sinne eines strukturierten QM-Prozesses.
  5. Die Darstellung der Arbeit im NVZ-LMU in angemessener Weise für die Öffentlichkeit. Dazu gehören neben der Information über das Leistungsspektrum, v.a. die Information aktuellsten wissenschaftlichen Entwicklungen insoweit diese für die breitere Öffentlichkeit von Interesse sind.