News | 26.06.2025

Tipps und Tricks für heiße Tage

Wie kann man sich vor Hitze schützen? Welche vorbeugenden Maßnahmen gibt es? Wie können wir besonders gefährdete Menschen unterstützen? Anlässlich des Hitzeaktionstages am 4. Juni haben Mitarbeitende des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin Tipps zusammengestellt, wie man fit und gesund durch heiße Tage in diesem Sommer kommt.
.

1. Frisch und fit bleiben – mit regelmäßigem Trinken

  • Am besten regelmäßig Wasser trinken – schon bevor der Durst kommt.
  • Gesund und wasserreich essen – z.B. Salate, frisches Obst und Gemüse.
  • Praxistipp: Lieblingsflasche bereithalten & Wasser mit Zitrone, Minze oder Gurke sorgt für Geschmack & Frische – macht Lust aufs Trinken.

2. Gut geschützt durch den Tag – mit Kleidung und kleinen Abkühlungen

  • Möglichst luftige Kleidung tragen und einen Sonnenschutz im Außendienst.
  • Kühle Tücher im Nacken oder an den Handgelenken erfrischen schnell.
  • Räume morgens gut lüften, tagsüber möglichst verschattet und kühl halten.
  • Praxistipp: Mikropausen einlegen und kühles Wasser über Hände und Arme laufen lassen.

3. Mit kluger Tagesplanung gut durch heiße Stunden

  • Wenn möglich: Anstrengende Aufgaben in die kühleren Morgenstunden legen.
  • Kurze, regelmäßige Pausen in schattigen oder kühlen Bereichen helfen, Kraft zu tanken.
  • Praxistipp: Im Tagesplan Aufgaben mit höherer körperlicher Belastung mit einem Hitzesymbol markieren und zeitlich gezielt planen.

4. Mit Herz und Aufmerksamkeit – gemeinsam für unsere Patientinnen und Patienten

  • Ältere, geschwächte oder demente Menschen brauchen oft eine zusätzliche Trinkmotivation (z.B. bei der Medikamentengabe oder beim Waschen).
  • Schwangere, frisch gebackene Mamas und deren Babys brauchen Hitzeschutz und viel Flüssigkeit.
  • Ein Glas Wasser mehr oder ein kühler Waschlappen machen oft den Unterschied.
  • Praxistipp: Auch Angehörige, die zu Besuch sind, können eingebunden werden: Sie können ebenfalls zum Trinken motivieren oder einen frischen, kühlen Waschlappen holen.

5. Hitzeschutz ist Teamsache – Wissen teilen, Gesundheit stärken

  • Im Austausch bleiben: Tipps weitergeben, Erfahrungen teilen.
  • Während Hitzewelle: Tägliche Teammeetings und Briefings nutzen, um mit einem kurzen Hinweis auf den Hitzeschutz aufmerksam zu machen.
  • Praxistipp: Aufeinander achten und frühzeitig um Unterstützung bitten statt durchhalten – gemeinsam bleibt’s angenehmer!

Wie Städte auch bei Hitze cool bleiben

In einem Interview im neuen digitalen Magazin "LMU Forschung und Innovation" der Ludwig-Maximilians-Universität zeigt Dr. Julia Schoierer vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am LMU Klinikum auf, wie Kommunen ihre Bevölkerung besser vor den Folgen der Klimakrise schützen können.

Zum Interview

Kontakt

Frau Dr. Schoierer, Julia

Medizinpädagogin - Projektleitung, Arbeitsgruppe Globale Umweltgesundheit und Klimawandel, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am LMU Klinikum

Hannah Lehmann (M.Sc.) 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsgruppe Globale Umweltgesundheit und Klimawandel, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am LMU Klinikum