Pressemitteilungen | 16.11.2021 | Medizin

Schnell, digital und einfach gegen Post Covid

LMU Klinikum München und Konzern Versicherungskammer helfen Covid-19-Genesenen mit Post-Covid-Syndrom
Die beiden Krankenversicherer des Konzerns Versicherungskammer, die Bayerische Beamtenkrankenkasse und Union Krankenversicherung (UKV), kooperieren seit 1. November mit der Post-Covid-Ambulanz des LMU Klinikums München. Erkrankte Versicherte mit langwierigen und komplexen Beschwerden nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung sollen schnell eine weitreichende diagnostische Einordnung sowie eine interdisziplinäre Behandlung erhalten können.
v.l.n.r. Dr. Hans Stubbe, PD Dr. Kristina Adorjan, Fr. Isabell Martorell Nassl, Prof. Dr. Markus Lerch, Prof. Dr. Bernhard Heindl

Zu diesem Zweck wurde, in Zusammenarbeit mit dem LMU Klinikum München, die Website https://www.ukv.de/post-covid mit der für die Behandlung notwendigen Patientenselbstauskunft eingerichtet. Nach Eingabe der benötigten Daten, werden die Versicherten von den eigenen Gesellschaftsärzten der Bayerischen Beamtenkrankenkasse und UKV kontaktiert und im Anschluss an die Post-Covid-Ambulanz überwiesen.

Ein Schritt zurück in Richtung Normalität mit dem digitalen Anamnesebogen

„Die Pandemie ist erst besiegt, wenn Covid-19-Patienten nach einer akuten Erkrankung wieder zurück in die Normalität gefunden haben. Als drittgrößte Krankenversicherungsgruppe in Deutschland stehen wir hier in einer besonderen Verantwortung und stellen die langfristige, unkomplizierte und schnelle Genesung dieser Menschen in den Mittelpunkt“, so Isabell Martorell Nassl, Vorstandsmitglied für die Kranken- und Reiseversicherungen im Konzern Versicherungskammer. „Die Behandlung im LMU Klinikum München ist in dieser Form einmalig in Bayern. Zudem ermöglicht der Zugang zum Netzwerk Universitätsmedizin eine sektorübergreifende Behandlung des Post-Covid-Syndroms“, führt Martorell Nassl weiter aus.

Verbesserung von Lebensqualität und Leistungsfähigkeit durch einen interdisziplinären Behandlungsansatz

Ziel der Post-Covid-Ambulanz im LMU Klinikum München ist eine effektive Behandlung mit nachhaltiger Verbesserung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Das soll durch eine aktive Steuerung und interdisziplinäre Versorgung erfolgen. Das universitäre Behandlungsangebot wird durch eine telemedizinische Sprechstunde, sowie durch Fallkonferenzen, auch mit Beteiligung niedergelassener Ärzte, ergänzt.

„Nicht zuletzt wegen der Neuartigkeit und Komplexität des Post-Covid-Syndroms, zu dem unter anderem körperliche Erschöpfung, Konzentrationsstörungen und langandauernder Geschmacksverlust gehören können, setzen wir auf eine interdisziplinäre Behandlung unter Einbezug aller Fachdisziplinen des Klinikums“, so Prof. Dr. med. Bernhard Heindl, Leiter der Stabsstelle Strategische Unternehmenssteuerung am LMU Klinikum.

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Ansprechpartner:

Herr Kreßirer, Philipp

Pessesprecher, Leitung Stabsstelle Kommunikation und Medien, LMU Klinikum

Ibrahim Ghubbar

Unternehmenskommunikation Konzern Versicherungskammer