Behandlungsschwerpunkte
Wenn bei Ihnen eine Speiseröhrenerkrankung festgestellt wurde, bietet Ihnen unser Zentrum gebündelte Kompetenz und modernste onkologische Betreuung: Spezialisten aus Onkologie, Gastroenterologie, Chirurgie, Radiologie, Pathologie und Strahlentherapie arbeiten eng interdisziplinär zusammen, um individuell angepasste Diagnostik und Therapie zu ermöglichen.
Jeder Befund wird in unserem Tumorboard diskutiert und nach aktuellen Leitlinien behandelt – mit dem Ziel, für Sie die bestmögliche Behandlung zu planen.
Darüber hinaus bieten wir bei Möglichkeit den Zugang zu modernen klinischen Studien und neuartigen Therapieansätzen sowie umfassende supportive Angebote.
Wir begleiten Sie ganzheitlich: von der Diagnostik über operative oder konservative Behandlung bis hin zu Nachsorge und unterstützenden Maßnahmen – mit dem Anspruch höchster Qualität und größter Sicherheit.
An unserem Zentrum steht Ihnen die modernste bildgebende Diagnostik zur Verfügung: Dazu gehören hochauflösende CT- und MRT-Untersuchungen, PET-CT für präzise Tumorbildgebung sowie spezialisierte Verfahren der interventionellen Radiologie. Zusätzlich bieten wir die Darstellung von Lymphabflusswegen und weitere hochspezialisierte diagnostische Methoden an – für eine optimale, individuell abgestimmte Behandlung.
Mittels Gensequenzierung lassen sich mögliche Veränderungen im Erbgut des Tumors identifizieren, die im Zusammenhang mit dem Tumorwachstum stehen und die für eine molekular-zielgerichtete Therapie in Frage kommen. Durch die Bestimmung von molekularen Markern wie beispielsweise MSS, EBV, Her2/neu und PD-L1 eröffnen sich weitere therapeutische Möglichkeiten, die auf ihre weitere Therapie maßgeblichen Einfluss haben.
Neben der Diagnostik dient die Endoskopie auch der interventionellen Therapie von Frühformen des Speiseröhrenkarzinoms sowie der Überwachung von prämalignen Läsionen der Speiseröhre. Auch sogenannte „Frühkarzinome“, nur auf die Speiseröhrenschleimhaut begrenzte Tumoren, können mittels endoskopischer Resektion therapiert werden. Sollte in der anschließenden histologischen Begutachtung eine Tumorinfiltration über die Schleimhaut hinaus nachgewiesen werden, sollte eine chirurgische Resektion mit Entfernung der angrenzenden Lymphknoten erfolgen.
Endoskopische Resektionen und Operationen an der Speiseröhre sowie radiologische Interventionen bedürfen immer der stationären Aufnahme in der entsprechenden Fachklinik. Patientinnen und Patienten mit endoskopischer Resektion sollten ein
Die Wahl der chirurgischen Therapie von bösartigen Speiseröhrentumoren richtet sich sowohl nach Eindringtiefe in die Speiseröhrenwand, der Lokalisation in der Speiseröhre sowie nach der Anzahl betroffener Lymphknoten. Die nahezu komplette Entfernung der Speiseröhre innerhalb eines operativen Eingriffs stellt bei der Diagnose den sichersten Weg dar, um die Erkrankung dauerhaft zu besiegen. Wird der Krebs sehr früh entdeckt, können diese Tumoren mittels endoskopischer Verfahren ohne große offene Operation entfernt werden.
Nur eine vollständige Entfernung des Tumors eröffnet die Chance auf Heilung. Dabei wird je nach Ausdehnung des Tumors ein Teil der Speiseröhre oder der gesamten Speiseröhre einschließlich der umgebenden Lymphknoten entfernt. Wir bieten das gesamte Spektrum der Magen- und Speiseröhren-Chirurgie auf internationalem Spitzenniveau an.
Ein besonderer Schwerpunkt im Speiseröhrenkrebszentrum am CCC MünchenLMU liegt auf minimalinvasiven Operationsmethoden (Schlüsselloch-Technik) mit gewebeschonenden Präparationstechniken – auch unter Einsatz des DaVinci-Operationssystems („Operations-Roboter“). Hierdurch wird die Belastung postoperativ erheblich reduziert, was zu einer schnelleren Erholung der Patientin oder des Patienten beiträgt.
Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren – auch unter Beteiligung des Bauchfells – bieten wir innovative, chirurgische Verfahren in Kombination mit einer Chemotherapie direkt im Bauchraum (HIPEC).
In den meisten Fällen erfolgt die operative Behandlung in Kombination mit einer Chemotherapie. Diese wird vor und nach der Operation appliziert. Chemotherapeutika und zielgerichtete Medikamente (z.B. Antikörper) werden nach unterschiedlichen Protokollen verabreicht.
Wir streben stets eine stadien- und patientenspezifische multimodale Therapie an, die nach Möglichkeit auch die freiwillige Teilnahme an neuen Therapiestudien einschließt. Gut zu wissen: Die meisten Chemotherapien können ambulant oder teilstationär durchgeführt werden.
Im Zuge der Entwicklung zielgerichteter Therapien (Antikörpertherapie und Immuntherapie) wurde die klassische Chemotherapie durch weitere innovative Therapieansätze ergänzt. Diese finden ihren Einsatz nach vorheriger Bestimmung von molekularen Markern wie MSS, EBV, Her2/neu und PD-L1. Bei unseren Patientinnen und Patienten werden diese Marker standardmäßig bestimmt.
Die Bestrahlung wird in Kombination mit einer Chemotherapie oder als moderne zielgenaue stereotaktische Bestrahlung eingesetzt. Sie ist häufig Bestandteil multimodaler Therapieansätze beim Ösophaguskarzinom. In den meisten Fällen ist es möglich, die Strahlentherapie ambulant durchzuführen.
Häufig wird die Erstdiagnose eines bösartigen Tumors der Speiseröhre zu einem späten Erkrankungsstadium gestellt, sodass der Tumor bereits in tiefere Schichten der Speiseröhre eindringt und über die Blutbahnen und Lymphgefäße Tochtergeschwülste (so genannte Metastasen) in anderen Organen und Lymphknoten bildet. Dort können sich die Tumorzellen dann weiter vermehren und wachsen.
Metastasen des Speiseröhrenkarzinoms finden sich häufig in der Leber, der Lunge, Lymphknoten und im Bauchfell. Patienten mit Tumorabsiedelungen im Bauchfell entwickeln häufig als Folge Bauchwasser (medizinisch: Aszites), das zu starker klinischer Beeinträchtigung führen kann. In diesem fortgeschrittenen Stadium des Speiseröhrenkarzinoms kann keine Heilung mehr mittels Operation oder Bestrahlung erzielt werden, daher wird eine Systemtherapie in Form von Chemotherapie empfohlen.
Patientinnen und Patienten des Speiseröhrenkrebszentrums werden bei Bedarf auch durch den Palliativmedizinischen Dienst betreut. Für besonders komplexe Fragestellungen kann eine Aufnahme auf die Palliativstation erfolgen.
Therapie
Interdisziplinarität für bestmögliche Therapie und Patientensicherheit: Im Speiseröhrenkrebszentrum am CCC MünchenLMU besprechen wir jeden Krankheitsfall im Rahmen unserer Tumorkonferenzen, dem molekularen und dem gastrointestinalen Tumorboard.
Die Wahl der chirurgischen Therapie von bösartigen Speiseröhrentumoren richtet sich sowohl nach Eindringtiefe in die Speiseröhrenwand, der Lokalisation in der Speiseröhre sowie nach der Anzahl betroffener Lymphknoten. Die nahezu komplette Entfernung der Speiseröhre innerhalb eines operativen Eingriffs stellt bei der Diagnose den sichersten Weg dar, um die Erkrankung dauerhaft zu besiegen. Wird der Krebs sehr früh entdeckt, können diese Tumoren mittels endoskopischer Verfahren ohne große offene Operation entfernt werden.
Nur eine vollständige Entfernung des Tumors eröffnet die Chance auf Heilung. Dabei wird je nach Ausdehnung des Tumors ein Teil der Speiseröhre oder der gesamten Speiseröhre einschließlich der umgebenden Lymphknoten entfernt. Wir bieten das gesamte Spektrum der Magen- und Speiseröhren-Chirurgie auf internationalem Spitzenniveau an.
In den meisten Fällen erfolgt die operative Behandlung in Kombination mit einer Chemotherapie. Diese wird vor und nach der Operation appliziert. Chemotherapeutika und zielgerichtete Medikamente (z.B. Antikörper) werden nach unterschiedlichen Protokollen verabreicht.
Wir streben stets eine stadien- und patientenspezifische multimodale Therapie an, die nach Möglichkeit auch die freiwillige Teilnahme an neuen Therapiestudien einschließt. Gut zu wissen: Die meisten Chemotherapien können ambulant oder teilstationär durchgeführt werden.
Im Zuge der Entwicklung zielgerichteter Therapien (Antikörpertherapie und Immuntherapie) wurde die klassische Chemotherapie durch weitere innovative Therapieansätze ergänzt. Diese finden ihren Einsatz nach vorheriger Bestimmung von molekularen Markern wie MSS, EBV, Her2/neu und PD-L1. Bei unseren Patientinnen und Patienten werden diese Marker standardmäßig bestimmt.
Unser anästhesiologischer Schmerzdienst ist auf die Behandlung chronischer und akuter Schmerzzustände spezialisiert und 24 Stunden am Tag verfügbar.
Im Rahmen unserer Tumorsprechstunde bieten wir unseren Patientinnen und Patienten die Möglichkeit zur engmaschigen Tumornachsorge mittels Bildgebung, Laborergebnissen und Beobachtung des klinischen Verlaufs. In dieser Zeit steht eine Reihe von Untersuchungs-Möglichkeiten zur Verfügung um möglichst frühzeitig einen Tumorrückfall, ein sogenanntes Rezidiv, zu erkennen. Je früher dieses erkannt wird, desto besser kann eine erneute Therapie eingeleitet werden.
Ein besonderer Schwerpunkt im Speiseröhrenkrebszentrum am CCC MünchenLMU liegt auf minimalinvasiven Operationsmethoden (Schlüsselloch-Technik) mit gewebeschonenden Präparationstechniken – auch unter Einsatz des DaVinci-Operationssystems („Operations-Roboter“). Hierdurch wird die Belastung postoperativ erheblich reduziert, was zu einer schnelleren Erholung der Patientin oder des Patienten beiträgt.