Behandlungsschwerpunkte

Die Endoskopie zählt nicht nur zur sensitivsten und spezifischsten diagnostischen Methode zur Diagnosesicherung eines Magenkarzinoms, sondern findet auch therapeutischen Einsatz in den sogenannten „Frühkarzinomen“. Diese, nur auf die Magenschleimhaut begrenzten, Tumore können mittels endoskopischer Resektion ausreichend therapiert werden.

Sollte in der anschließenden histologischen Begutachtung eine Tumorinfiltration über die Schleimhaut hinaus nachgewiesen werden, sollte eine chirurgische Resektion mit Entfernung angrenzender Lymphknoten erfolgen.

Patienten mit endoskopischer Resektion sollten eine Nachsorge-Endoskopie alle 3 Monate im ersten Jahr und danach alle 6 Monate im zweiten Jahr und dann jährlich erhalten.

Gastroenterologie/Endoskopie

Neben der Diagnostik fokussiert sich die Endoskopie auf die interventionelle Therapie von Frühformen des Magen- und  Ösophaguskarzinoms sowie auf die Überwachung von Patienten mit prämalignen Läsionen des Magens und des  Ösophagus.

Radiologie

Hochmoderne Geräte führen zu kurzen Untersuchungszeiten, geringer Strahlendosis und bester Bildqualität auch in 3-D. Spezielle Protokolle ermöglichen uns eine exakte Therapieplanung und Behandlungskontrolle.

Pathologie

Bereits bei Erstdiagnose erfolgt eine umfangreiche standardisierte molekulare Diagnostik zur Optimierung der personalisierten medikmantösen Therapien. In inoperablen Stadien wird in Zusammenarbeit mit dem molekularen Tumorboard die Möglichkeit einer Sequenzierung des Tumorgewebes durchgeführt.