Tabakentwöhnung

Rauchen und Krebsrisiko

Das Tabakrauchen zu vermeiden oder mit dem Rauchen aufzuhören, sind die effektivsten Maßnahmen, um das persönliche Krebsrisiko zu senken. Tabakkonsum verursacht verschiedene Krebsarten, wobei schätzungsweise 82 Prozent der Lungenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. 

Mehr Informationen zur Krebsprävention

Lohnt es sich als Krebspatientin oder Krebspatient überhaupt noch, mit dem Rauchen aufzuhören?

Rauchen kann nicht nur zu Krebs führen, es kann sich auch negativ auf die Krebstherapie auswirken. Deshalb lohnt sich ein Rauchstopp bei einer Krebserkrankung in jedem Fall. Das sind die Vorteile des Rauchstopps bei einer Krebserkrankung:

  • Bessere Wundheilung und geringeres Komplikationsrisiko nach Operationen. 
  • Geringere Belastung des Stoffwechsels durch Medikamente. Bei Schmerzen können bereits geringere Mengen an Schmerzmitteln helfen, da der Körper nicht mit der Verarbeitung von Nikotin beschäftigt ist.
  • Geringeres Rückfallrisiko.
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung, der Atemfunktion und der Immunreaktionen.
  • Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, des Appetits, des Schlafs und der Stimmung. 
Insgesamt kann ein Rauchstopp dazu führen, dass man besser auf die Therapie anspricht und Nebenwirkungen verringert werden. Die Wirkung hängt jedoch auch von der Art der Krebserkrankung ab. 

Wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung beim Rauchstopp am LMU Klinikum?

Sprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam über Ihren Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. 

Die Tabakambulanz am LMU Klinikum bietet Therapiemöglichkeiten, Kurse und Studien rund um die Rauchentwöhnung an. Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Tabakambulanz.

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Weitere Informationen und Quellen