International & Global Health

Die Forschungsgruppe besteht weitestgehend aus den Mitarbeitenden der T&TU (Teaching & Training Unit) sowie Doktorand:innen/Master-Studierenden des Tropeninstitutes. Das zentrale Thema Global Health setzt sich als Konzept mit Gesundheitsproblemen in einer globalisierten Welt auseinander. Interdisziplinarität und sektorübergreifende Ansätze sind hierbei grundlegend. International Health stellt dabei den besonderen Bezug zu Gesundheitsproblemen in Niedrig- und Mitteleinkommensländern her. In diesem Kontext setzt sich die Forschungsgruppe vor allem mit den Themen der Migrationsbewegungen, Umweltzerstörung und mit Klimawandel als Folge auseinander. Der Bereich One Health betrifft dabei die Schnittstellen zwischen Umwelt, Tier und Mensch; auch hier betätigt sich die Arbeitsgruppe im Rahmen von Lehre und Forschungsarbeiten. Außerdem bilden im Bereich International Health die Felder Humanitäre Hilfe (Ethik in der Humanitären Hilfe, Bedingungen und Auswirkungen von Hilfsprojekten) und Entwicklungszusammenarbeit (Stärkung von Gesundheitssystemen) besondere Schwerpunkte. Die Arbeitsgruppe führt seit 2016 jährlich das Humanitarian Symposium Munich durch.

Die Forschunsgruppe ist beratend in Expertengruppen zur Erarbeitung der Global Health Strategie der Bundesregierung tätig, sowie in den Ressorts des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Zudem unterstützte das Team der Forschungsgruppe die COVID-19 Aktivitäten des Tropeninstitutes, darunter die Leitung der COVID-19 Testing Unit (CTU; bis zum Abschluss des Betriebes im März 2021) durch PD Dr. med. Günter Fröschl.

Die Teaching & Training Unit (T&TU) beherbergt seit 2019 das Sekretariat des tropEd Network for Education in International Health, einem globalen Netzwerk mit 25 Universitäten die Ausbildung im Bereich International und Global Health auf Masterniveau anbieten.

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