Hitzeschutz – Pflege in Bayern (Hitzeprävention von Pflegekräften stärken)
Einladung zu Online-Workshops für die Pflege
Im Rahmen des Projektes "Hitzeschutz - Pflege in Bayern" finden in den kommenden Wochen drei Online-Workshops per Zoom für die ambulante und stationäre Pflege statt.
Teil 1: Montag, 18.05.2026 von 14:00 bis 15:00 Uhr
Natürlich kühl - Blau-grüne Maßnahmen für Hitzeschutz und Klimaanpassung
Die Veranstaltung ist dialogorientiert angelegt und umfasst:
- einen fachlichen Input des Projektteams zu den Themen Klimaanpassung, Hitzeschutz und Gesundheit in der Pflege
- die Vorstellung von praktischen Beispielen und Maßnahmen
- einen gemeinsamen Workshop-Zeit in Kleingruppen zum vertieften thematischen Austausch und kollegialer Beratung
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Link zur Anmeldung: https://lmu-munich.zoom-x.de/meeting/register/lKdm9K5zSSqzSnoTaGVgaw
Online-Befragung zu Hitzeschutz in der Pflege
Die Befragung richtet sich an Pflegepersonal aus dem stationären und ambulanten Setting. Die Befragung dauert etwa 5 Minuten und ist anonym.
Ziel ist es, den Schutz von Pflegepersonal und damit auch den Schutz vulnerabler Gruppen vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu verbessern.
Link zur Umfrage: https://www.umfragen-am-klinikum.de/index.php/367992?lang=de
Studienteilnehmende gesucht!
Für unsere Feldstudie zur thermischen Belastung von Pflegekräften in Zeiten des Klimawandels sind wir auf der Suche nach
Pflegekräften, die in der ambulanten Pflege tätig sind!
Genauere Infos zur Studie und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.
Bei Interesse melden Sie sich gerne unter
ARB.CAREHeat-Studie@med.uni-muenchen.de.
Hintergrund
Der Klimawandel stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen – auch im Bereich der Gesundheit. Die zunehmenden Hitzebelastungen bergen erhebliche Risiken für die menschliche Gesundheit, insbesondere für vulnerable Gruppen wie hochaltrige, pflegebedürftige und multimorbide Menschen. Doch auch die Menschen, die täglich für die Versorgung und den Schutz dieser Gruppen sorgen – die Pflegekräfte – sind selbst erheblichen Belastungen ausgesetzt. Ihre gesundheitlichen Belange wurden bislang jedoch zu wenig in den Blick genommen.
Studien belegen eine deutliche Forschungslücke, ein erhebliches Kommunikationsdefizit und eine mangelnde Wertschätzung im Hinblick auf die Umsetzung von Maßnahmen zum gesundheitlichen Hitzeschutz für Pflegekräfte. Diese Vernachlässigung kann sich nicht nur negativ auf die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten auswirken, sondern auch den bestehenden Fachkräftemangel in der Pflege weiter verschärfen.
Ziele des Projektes
Vor diesem Hintergrund setzt sich das Projekt „Hitzeschutz – Pflege in Bayern“ dafür ein, die gesundheitlichen Bedürfnisse von Pflegekräften sowohl in der stationären als auch in der ambulanten Alten- und Krankenpflege stärker in den Fokus zu rücken. Ziel ist es, den Schutz von Pflegepersonal und damit auch den Schutz vulnerabler Gruppen vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu verbessern.
Ein zentraler Baustein des Projekts ist die Vernetzung von Einrichtungen, um den Austausch von Wissen, Erfahrungen und bewährten Praktiken im Bereich des gesundheitlichen Hitzeschutzes zu fördern. Das Prinzip des „Voneinander Lernens“ steht hierbei im Mittelpunkt und wird durch gezielte Informations-, Beratungs- und Vernetzungsangebote unterstützt. Ein weiteres wichtiges Element ist die Entwicklung eines bedarfsgerechten, qualitätsgesicherten und leicht zugänglichen Webangebots. Dieses wird zielgruppenspezifische Module zur Entwicklung, Umsetzung und Organisation gesundheitlicher Hitzeschutzmaßnahmen für den Pflegesektor bereitstellen.
Die bisherigen Erfahrungen des Projektteams zeigen, wie groß der Bedarf an Austausch und Wissenstransfer im Pflegesektor ist. Dieses Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um diese Lücke zu schließen.
Neuigkeiten
Kick-Off-Veranstaltung vom 05.05.25
- Programm der Kick-Off-Veranstaltung
- Präsentationsfolien der Kick-Off-Veranstaltung (Projektvorstellung, Impulsvorträge, etc.)
Projektförderung
Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
Projektlaufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2026