Die LMU zeichnete sich durch eine besonders starke Beteiligung aus und gehörte gemeinsam mit der Universität Bochum zu den führenden Einrichtungen bei der Anzahl eingereichter Abstracts.
Unsere Klinik war mit insgesamt sechs präsentierten Studien vertreten und stellte mit PD Dr. Meidert und Dr. Hirschberger zudem zwei Vorsitzende. Die Themen der wissenschaftlichen Arbeitstage reichten von der perioperativen Medizin bis hin zur Intensivmedizin, mit einem besonderen Fokus auf Organprotektion sowie Sepsis und Inflammation. Alle Teilnehmer der LMU überzeugten in ihren Vorträgen durch Fachkompetenz und wissenschaftliche Souveränität.
Darüber hinaus ergaben sich zahlreiche neue Kooperationsmöglichkeiten, und bestehende wissenschaftliche Netzwerke konnten weiter ausgebaut und gestärkt werden.
Die Arbeitstage der DGAI 2026 verdeutlichen einmal mehr, wie intensiver fachlicher Austausch die wissenschaftliche Zusammenarbeit und die eigene Forschungsarbeit fördern.
Die Beiträge in der Übersicht:
Dr. Stefan Stoiber
Pilotstudie zur intraoperativen Zytokinadsorption während der Lungentransplantation
Dr. Sarah Thaler
Genomweite Assoziationsstudie zum Zusammenhang von Transplantatfehlfunktion und genetischen Varianten
Dr. Melanie Borrmann
Der prognostische Wert prä- und postoperativer Hyaluronanwerte in der Früherkennung des MINS
Dr. Max Hübner, PhD
LL-37 zwischen Schutz und Schaden: ATP5FA1-Interaktion als klinisch relevanter in-vivo-Mechanismus postoperativer Immundysfunktion humaner zytotoxischer T-Zellen
Dr. Caroline Gräfe
Einfluss der Gabe von Ursodesoxycholsäure auf das Gallensäureprofil bei Intensivpatient:innen mit sekundärer Leberdysfunktion
Dr. Tonina Müller
Thrombolymphoide Cluster (TLCs): intravasale T-Zell abhängige B-Zell Proliferation in der systemischen Infektion der Maus