EARLY-BURST: Frühinvention mit Transkranieller Magnetstimulation (TMS) bei jungen Menschen mit einer Depression

Depressive Störungen gehören zu häufigen psychischen Erkrankungen im Jugend- und frühen Erwachsenenalter. Zur Behandlungen im Jugendalter werden vorrangig psychotherapeutische Methoden empfohlen, in Abhängigkeit von der Schwere und weiteren psychischen Belastungen eine Kombinationsbehandlung mit einem Antidepressivum. Zur Unterstützung der Wirksamkeit der verschiedenen Behandlungsmethoden wurden in den letzten Jahren eine neue Methode entwickelt, die Magnetstimulation.

Unser therapeutischer Ansatz

Bei der Depression besteht unter anderem eine Veränderung der Aktivität in Hirnbereichen, die für die Lenkung von Gefühlen und Gedanken verantwortlich sind. Hier setzt die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) an. Durch die schnelle Abfolge von Magnetimpulsen wird die Erregbarkeit von Nervenzellen der Hirnrinde schonend beeinflusst. Ziel ist, die Wiederherstellung der Balance der Hirnaktivität zu unterstützen und dadurch depressive Symptome zu reduzieren. Die TMS ist als Therapiemöglichkeit der Depression bei Erwachsenen wissenschaftlich bereits anerkannt. Jedoch ist bisher unklar, ob das Verfahren auch bei jungen Menschen wirksam ist.

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